Bürgeräußerungen bei der Bürgerversammlung 2025

Bei der Bürgerversammlung am 8. Dezember 2025 im großen Saal des Bürgerhauses hatten nach dem Bericht des Bürgermeisters Andreas Kemmelmeyer die Unterföhringer Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit Anträge zu stellen und sich zu Wort zu melden.

So bedankte sich Josef Trundt, Agenda 21, für die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung, auch und gerade mit dem Umweltamt, und dem Ersten Bürgermeister und schlug vor, Personal des Bauhofes für die Biotoppflege auszubilden. Dieses könnte dann unter anderem auch die gemeindlichen Blühwiesen fachgerecht pflegen. Er regte an, den Gemeinderatsbeschluss umzusetzen, wonach eine Stromgewinnung im Isarkanal geprüft werden soll. Der Bürgermeister versprach, beide Themen mit in die Verwaltung zu nehmen.

Auch Dagmar Hoffmann, Helferkreis, dankte dem Rathaus für die gute Zusammenarbeit. Ihr Wunsch nach mehr Fahrradabstellplätzen am S-Bahnhof wird im Zuge der Umsetzung des neuen Unterföhringer Radverkehrskonzepts nach und nach angegangen. Auf die seiner Meinung nach gefährliche Verkehrssituation am Zebrastreifen über die Föhringer Allee vom Voglbachlweg in den Gänsbachlweg wies Rainer Richard hin und bat, hier einmal morgens im Schulwegverkehr die Situation zu beobachten – was geschehen wird. Auch bat er die Polizei, verstärkt auch einmal Radler und Rollerfahrer auf Fußwegen in Unterföhring zu kontrollieren, hier gebe es immer wieder gefährliche Situationen wegen Rücksichtslosigkeit. Auch hier wurde ein verstärktes Augenmerk versprochen.

Um mehr Sitzplätze an den Bushaltestellen an der Feringastraße bat Elisabeth Blum, damit die Einkaufenden dort mit schweren Tüten und Taschen etwas rasten können, während sie auf den Bus warten. Nach dem Sachstand an der Baustelle Föhringer Ring erkundigte sich Stefan Ganser, die Antwort des staatlichen Bauamts Freising ist mittlerweile eingegangen: Der Planfeststellungsbeschluss aus 2004 entsprach bei Wiederaufnahme der Planung Ende 2017 nicht mehr den aktuellen Vorgaben der Straßenplanung und des Naturschutzrechtes, weshalb die Planungen umfassend überarbeitet und rechtlich abgesichert werden mussten. Dies wurde mit den beiden Planänderungsverfahren (Tektur 2 und Tektur 3) erreicht. Seit Anfang 2025 liegt der bestandskräftige Planänderungsbeschluss vor. Auf dieser Grundlage werden nun die Ausführungsplanungen erstellt und die Ausschreibungspakete Zug um Zug fertiggestellt.

Die ursprünglich für Ende dieses Jahres angedachte Verlegung der St 2088 auf die neue Isarbrücke Süd musste im Gesamtkonzept der Verkehrsführung nochmals zurückgestellt werden und ist nun in 2026 vorgesehen. Die bestehende Herzog-Heinrich-Brücke wird aber auch danach noch einige Zeit für den Baustellenverkehr genutzt und nicht sofort abgerissen werden. Bis Ende Februar 2026 werden die erforderlichen Rodungsarbeiten durchgeführt, hierzu sind Anfang 2026 Sperrungen des Föhringer Rings erforderlich.

Aktuelle Informationen finden sich auf der Website zum Projekt unter www.foehringer-ring.de. Steve Kotzor, Rugbyverein, bat zu überlegen, auf dem Areal des ehemals geplanten Sportparks an der Mitterfeldallee vorab einen Rugbyplatz zu errichten. Bürgermeister Kemmelmeyer verneinte dieses Anliegen unter Hinweis auf die aktuelle Beschlusslage im Gemeinderat, der Sportpark sei nichts für kurzfristige Lösungen und „wir wollen uns konsolidieren“. Eine Änderung dieser Entscheidung sei dem neuen Gemeinderat von 2026 an vorbehalten.

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