Grundsteuer

Wichtige Informationen rund um die Grundsteuern

 

Die Grundsteuer ist eine Objektsteuer, das heißt für jedes Grundstück und jeden Betrieb der Land- und Forstwirtschaft im Sinne des Bewertungsgesetzes in Deutschland muss Grundsteuer bezahlt werden. Das bedeutet, dass z. B. Wohngrundstücke, gewerblich genutzte Grundstücke, Flächen der Land- und Forstwirtschaft sowie Erbbaurechte der Grundsteuer unterliegen.

Sie ist nicht an die persönlichen Verhältnisse der jeweiligen Eigentümer, sondern an das jeweilige Objekt (Grundstück bzw. Betrieb der Land- und Forstwirtschaft) gebunden.

Man unterscheidet zwischen Grundsteuer A (agrarisch) für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und Grundsteuer B (baulich) für bebaute bzw. bebaubare Grundstücke.

Grundsteuerreform in Bayern

Vom Jahr 2025 an wird die Grundsteuer auf einer neuen Grundlage berechnet. Diese wird für alle Grundstücke und Betriebe der Land- und Forstwirtschaft auf den Stichtag 1. Januar 2022 neu ermittelt.

Sie müssen selbständig tätig werden und die Grundsteuererklärung im Zeitraum vom 1. Juli 2022 bis zum 31. Oktober 2022 abgeben.

Die Erklärung können Sie ab dem 1. Juli 2022 elektronisch über ELSTER - Ihr Online-Finanzamt abgeben. Sofern Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich bereits jetzt registrieren. Bitte beachten Sie, dass die Registrierung bis zu zwei Wochen dauern kann.

 

Wenn Sie die Steuererklärung nicht über ELSTER abgeben möchten, so haben Sie auch die Möglichkeit, diese auch in Papierform einzureichen:

Die bayerischen Formulare stehen in einer grauen Variante ausschließlich zum Ausfüllen am PC und anschließendem Ausdruck bereit.

Alternativ stehen ab dem 1. Juli 2022 die bayerischen Formulare in einer grünen Variante zum handschriftlichen Ausfüllen in den Finanzämtern sowie den Verwaltungen der Städte und Gemeinden in Bayern zur Verfügung.

 

Hier finden Sie weitere und ausführliche Informationen zur Grundsteuerreform in Bayern.

 

Sie benötigen weitere Informationen oder Unterstützung?

Weitere Informationen und Videos, die Sie beim Erstellen der Grundsteuererklärung unterstützen sowie die wichtigsten Fragen rund um die Grundsteuer in Bayern finden Sie auf der Website der Grundsteuer Bayern.

Bei Fragen zur Abgabe der Grundsteuererklärung ist die Bayerische Steuerverwaltung in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 16 Uhr auch telefonisch für Sie erreichbar: Tel. 089 3070 0077

 

Geltender Steuerhebesatz

Der Steuerhebesätze für die Grundsteuer A und B sind jeweils 250 v. H. (§ 4 der Haushaltssatzung der Gemeinde Unterföhring für das laufende Haushaltsjahr)

Grundsteuerpflicht

Jeder Grundbesitzer und Wohnungseigentümern ist grundsteuerpflichtig. Maßgeblich sind die Verhältnisse zu Beginn des Kalenderjahres. Das bedeutet, dass derjenige, der zum 1. Januar des Jahres steuerpflichtig ist, dies für das gesamte Kalenderjahr bleibt. Bei Eigentumsübertragung während des Jahres erfolgt die Umschreibung zum 1. Januar des darauffolgenden Jahres. Anderslautende Vereinbarungen sind privatrechtlich zu regeln.

 

Wann wird die Grundsteuer erklärt?

Maßgebend ist der durch das Finanzamt München festgestellte Einheitswert. Der daraus berechnete Steuermessbetrag wird mit dem von der Gemeinde in der Haushaltssatzung festgesetzten Hebesatzes multipliziert.

Die Grundsteuer wird jährlich zu je einem Viertel des Jahresbetrages fällig am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November. Fällt der Tag auf das Wochenende, wird die Steuer am nächstfolgenden Werktag fällig.

Wer ist für die Festsetzung der Grundsteuer zuständig?

Für die Feststellung der Berechnungsgrundlagen (Grundsteueräquivalenzbeträge bzw. Grundsteuerwert sowie Grundsteuermessbetrag) ist das Finanzamt zuständig, in dessen Zuständigkeitsbereich das Grundstück bzw. der Betrieb der Land- und Forstwirtschaft liegt.

Die eigentliche Festsetzung und die Erhebung der Grundsteuer wird anschließend von der Kommune mittels Grundsteuerbescheid vorgenommen.