Das Café Valentin feiert seinen Neustart

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Bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus von links: Bürgermeister Florian Klietsch, Ana Bacak (Leitung Café Valentin), Michael Germayer (Vorstand AWO Kreisverband München Land) und Stefanie Sonntag (Fachbereichsleitung).

Der großen Wiedereröffnung des Café Valentin steht nichts mehr entgegen, Ende Mai 2026 wurde im Rathaus der Pachtvertrag unterzeichnet. Alle Beteiligten sind dabei geradezu beseelt von der Idee hinter dem neuen Angebot: Ein Ort für alle, ein Seniorencafé, in dem junge Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung in der Küche mitarbeiten, hinter der Theke oder beim Bedienen. Dabei bewirten sie nicht nur die Unterföhringer Seniorinnen und Senioren, sie machen außerdem einen gastronomischen Lehrgang, der ihnen die Tür in die Arbeitswelt öffnet: den kleinen Wirtebrief. „Ein herzerwärmendes und niederschwelliges Projekt von dem wir alle profitieren“, meinte Bürgermeister Florian Klietsch bei der Vertragsunterzeichnung.

In seiner Sitzung am 16. April hatte der Gemeinderat der vergangenen Amtsperiode das Café, das bis Ende April noch mit großem Erfolg die Nachbarschaftshilfe Unterföhring betrieben hat, an den AWO Kreisverband München Land e.V. und den Verein „Zukunft trotz Handicap“ in Kooperation vergeben. Während der Schließungszeit hat die Gemeinde die Räume nun etwas hergerichtet und jetzt kann es losgehen:

Am Dienstag, 16. Juni, wird das Café um 12 Uhr seine Türen öffnen, noch nicht mit einem vollumfänglichen Angebot, das steigert sich Schritt für Schritt.

Für Samstag, 4. Juli, ist von 11 Uhr an ein großes, buntes Eröffnungsfest geplant.

Leiterin des Cafés ist Ana Bacak, eine erfahrene Gastronomin aus Freimann (welche dem einen oder der anderen von dort bereits bekannt sein könnte), die die Kuchenbäckerinnen und viele Servicekräfte von der Nachbarschaftshilfe übernommen hat. Das Café Valentin werde das bleiben, was es in den vergangenen Jahren war, versprach Stefanie Sonntag, Fachbereichsleitung Sozialservice beim AWO Kreisverband, als es im Büro von Bürgermeister Florian Klietsch ans Unterschreiben des Pachtvertrags ging: „Es soll ein Wohnzimmer für die Gäste sein, wo sie sich in Ruhe aufhalten und ihren Besuch genießen können.“

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