Bevölkerungsschutz der Gemeinde

Hier finden Sie Abläufe und Informationen zur eigenen Vorsorge für den Ernstfall.

Bevölkerungsschutz kurz erklärt

  • Der Bevölkerungsschutz umfasst den Zivilschutz sowie den Katastrophenschutz.
  • Der Zivilschutz sorgt für einen Schutz der Bevölkerung vor kriegsbedingten Gefahren.
  • Der Katastrophenschutz sorgt für einen Schutz der Bevölkerung bei Katastrophen oder größeren Unglücken in Friedenszeiten.

Zivilschutz ist immer Aufgabe des Bundes. Dies ist im Gesetz über den Zivilschutz und die Katstrophenhilfe des Bundes geregelt (ZSKG).

Katastrophenschutz ist immer Aufgabe der einzelnen Länder. In Bayern ist dies im Bayerischen Katastrophenschutzgesetz geregelt (BayKSG).

Die Gemeinde Unterföhring unterstützt aktiv die zuständige Katastrophenschutzbehörde, das Landratsamt München. Mit dem Landratsamt arbeitet die Gemeinde eng zusammen und trifft vorsorgende Maßnahmen, um bei Katastrophen im Gemeindegebiet oder im Zivilschutzfall bestmöglich auf die Ereignisse vorbereitet zu sein.

Fragen und Antworten

Eine eigene Vorsorge ist wichtig, da Einsatzkräfte im Ernstfall nicht überall gleichzeitig sein können. Daher wird eine Überbrückung mit eigenen Mitteln empfohlen.

Mögliche Ereignisse wären zum Beispiel ein längerer Stromausfall, ein sogenannter„Blackout“, Unwetter und Hochwasser oder eine anhaltende Versorgungsunterbrechung.

Der Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser sollte für mindestens drei Tage reichen. Empfohlen sind bis zu zehn Tage.

Folgendes gehört in den Notvorrat für zehn Tage:

  • 20 Liter Getränke (insbesondere Wasser)
  • 3,3 Kilogramm Getreideprodukte
  • 4 Kilogramm Gemüse
  • 2,5 Kilogramm Obst
  • 2,5 Kilogramm Milcherzeugnisse
  • 1,2 Kilogramm tierische Produkte
  • 0,4 Kilogramm Fette und Öle
  • persönliche beziehungweise notwendige Dokumente und Medikamente

Eine ausführliche Liste finden Sie im Vorsorgeratgeber des BBK. Einen Vorratskalkulator für den persönlichen Notvorrat finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.

Eine Warnung erfolgt auf verschiedenen Kanälen. Neben den sozialen Medien werden WarnApps wie NINA oder KATWARN, Radio und Fernsehen, das sogenannte Cell Broadcast aber auch Lautsprecherdurchsagen durch die Feuerwehr im Gemeindegebiet genutzt.

Weitere Informationen befinden sich auf der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sowie dem Landratsamt München. Die wichtigsten Links und Broschüren finden Sie im Bereich „Dazu passend“ und „Informationsmaterial“ auf dieser Seite.


Diese Seite wird laufend mit Informationen über den Bevölkerungsschutz in Unterföhring ergänzt. Schauen Sie gerne hin und wieder hier vorbei, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

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