Göttlicher Segen für neue Gemeindewohnungen

17 neue Apartments an der Apianstraße können ab Mai bezogen werden

Segnung des Gebäudes durch Geistlichen
Das Studentenwohnheim Apian II, hier Haus B, von vorne.
Bürgermeister und zwei Geistliche während der Segnung des möblierten Ein-Zimmer-Apartments.
Gruppenfoto von der Schlüsselübergabe vor dem Gebäude der Apian-Gemeindewohnungen
Bild 1: Pater Jaimes Panickaruveettil (v.l.) segnete gemeinsam mit Pfarrer Carsten Klingenberg (nicht im Bild) im Beisein von Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer und mehreren Gemeinderatsmitgliedern die Wohnungen im Apian II. Bild 2: Das Studentenwohnheim Apian II – hier Haus B – besteht aus zwei Gebäuden, die auf dem bestehenden Parkplatz aufgeständert wurden. Bild 3: Dem Bürgermeister (M.) und den beiden Geistlichen gefielen die möblierten Ein-Zimmer-Apartments. Bild 4: Architekt Hans Meier (2.v.l.) überreichte Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer die Schlüssel zu den 17 Gemeindewohnungen, zur Freude auch des Zweiten Bürgermeisters Manuel Prieler, der Bauamtsleiterin Ramona Obermeier und Rechtsanwalt Dr. Max Reicherzer. Fotos: Gemeinde Ufg/foe

In einer Feierstunde in kleinem Rahmen hat die Gemeinde am 23. März 17 Ein-Zimmer-Apartments segnen lassen, die sie im Studentenwohnheim Apian II erworben hat.

Der Baukomplex mit 128 Wohnungen in zwei Gebäuden an der Apianstraße war zuletzt zwischen dem bereits bestehenden Wohnheim Apian I und dem Bowlingcenter entstanden. Vor fast 15 Jahren, erinnerte Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer, hatte die Gemeinde für das Apian I mit seinen 475 Wohnungen eigens das Sonderbaugebiet „Studentisches Wohnen“ geschaffen. Schon damals sei das Ziel gewesen, jungen Menschen im teuren Wohnumfeld des Münchner Umlands bezahlbare Unterkünfte anbieten zu können. „An der Notwendigkeit, dieses Ziel weiter zu verfolgen, hat sich auch während meiner Amtszeit als Bürgermeister nichts geändert“, sagte Andreas Kemmelmeyer weiter. Vielmehr sei die Lage auf dem Wohnungsmarkt heute noch angespannter als damals. „Deshalb waren wir uns darin über alle Fraktionen im Gemeinderat hinweg erfreulicherweise immer einig: Wir müssen für die nachwachsende Generation in Unterföhring aktiv Wohnraum schaffen, den sich auch leisten kann, wer nicht aus einem gut betuchten Elternhaus kommt.“

Das „Junge Wohnen“ in der Isarau sei ebenso aus diesem Beweggrund entstanden wie das Mehrgenerationenhaus auf dem Boden des ehemaligen Wehnerhofs, auch der Erwerb von Wohnungen im künftigen Baugebiet „Neues Mitterfeld“ folge dieser Prämisse. Und deshalb habe der Gemeinderat 2017 auch dem Antrag der Apian Aparthaus GmbH & Co KG zugestimmt, neben dem bestehenden Studentenwohnheim Apian I – aufgeständert auf dem bestehenden Parkplatz – ein zweites errichten zu dürfen. Allerdings unter der Bedingung, dass die Gemeinde einen Miteigentumsanteil erhält. Dieser besteht aus den 17 Wohnungen im Haus B im Gesamtwert von rund 3,37 Millionen Euro, die die Gemeinde nun zu ihren Konditionen vermietet. „Wenn man sich die Mietpreissteigerungen im Studentenwohnheim Apian I in den vergangenen Jahren anschaut, dann sind wir doch sehr froh, dass wir die gemeindeeigenen Wohnungen im Apian II etwas kostengünstiger und wesentlich sozialverträglicher anbieten können“, bekannte Bürgermeister Kemmelmeyer. Der Gemeinderat hatte im Dezember 2024 beschlossen, die jeweils 23,67 m² großen möblierten Wohnungen mit kleiner Küchenzeile und Bad für 450 Euro pauschal zuzüglich Nebenkosten zu vermieten.

Ähnlich wie beim „Jungen Wohnen“ werden die Apartments ausschließlich an Studierende, Auszubildende, gemeindliche Bedienstete und Arbeitnehmer in sozialen Berufen vergeben, und zwar für eine Dauer von maximal acht Jahren. Das gilt auch für die drei barrierefreien Wohnungen unter den 17, auf die der Gemeinderat großen Wert gelegt hat. Über die Vergabe der Apartments, denen der evangelischen Pfarrer Carsten Klingenberg und der katholische Pfarrvikar Pater Jaimes Panickaruveettil am späten Montagnachmittag den göttlichen Segen erteilten, wird der Wohnungs- und Sozialausschuss in seiner April-Sitzung entscheiden. Schon im Mai können die neuen Bewohnerinnen und Bewohner dann im Apian II einziehen.

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