Viel Leben im Lernparadies an der Bahnhofstraße

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Bürgermeister Florian Klietsch überreichte Blumen an (v.l.) Rektorin Claudia Denzinger, Konrektorin Nina Lokare und Gisela Nominacher-Ulrich aus dem Schulsekretariat.

Nicht ganz ein Jahr nach der Rückkehr von Kindern und Lehrerkollegium hat die sanierte Grundschule an der Bahnhofstraße am vergangenen Wochenende offiziell ihre Wiedereröffnung gefeiert, und zwar gleich mit zwei Veranstaltungen. Am Freitag beim Festprogramm mit geladenen Gästen und am Samstag beim Tag der offenen Tür (Bericht folgt) konnten sich die Anwesenden davon überzeugen, dass in die aufwändig neu gestalteten Räumlichkeiten seit dem Wiederbezug viel Leben eingekehrt ist. Weil die Grundschule eine „Schule der Kinder“ sei, überließ Rektorin Claudia Denzinger die Moderation des Festprogramms folgerichtig dem Nachwuchs. Die Kinder Oskar und Emilia führten ohne erkennbare Nervosität souverän durch den Freitagvormittag, den die  Schülerinnen und Schüler der Klassen 1c, 1a und 2a zwischen den Redebeiträgen mit ihren musikalischen Darbietungen bereicherten.

„Es war damals schon wirklich schön, hier zur Schule zu gehen“, erinnerte sich Bürgermeister Florian Klietsch in seinem Grußwort an seine eigene Grundschulzeit in den Jahren 1989 bis 1993. „Aber von den Rahmenbedingungen her ist das mit heute nicht zu vergleichen.“ Das Schulgebäude erstrahle in einem ganz neuen Glanz, seine Ausstattung biete „fantastisch viele neue und spannende Möglichkeiten für den modernen, zeitgemäßen Unterricht unserer Kinder“. Er bedankte sich ausdrücklich bei Frau Denzinger und der Schulberaterin Andrea Lehner für das lernwissenschaftliche Konzept, das der Ausgestaltung der Räumlichkeiten zugrunde lag, bei allen am Projekt Beteiligten für die gelungene Umsetzung trotz diverser Hindernisse,und beim vorherigen Gemeinderat um Bürgermeister a.D. Andreas Kemmelmeyer für dessen Zielsetzung, zwei gleichermaßen hochwertige Grundschulen für Unterföhring zu schaffen.

Von einem Lernparadies sprach Rektorin Denzinger. Das weite Spektrum an heutigen Unterrichtsmethoden und Lernkonzepten erfordere „Räume, die einen unkomplizierten Wechsel zwischen Instruktion, Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Präsentation von Lernergebnissen ermöglichen“. Diese seien nun in diesem „Kunstwerk“, wie Teile des Kollegiums die sanierte Schule bei der ersten Besichtigung genannt hätten, wahrlich vorhanden. Damit hätten die Baubeteiligten den Kindern „ein Zuhause, ein Stück Heimat“ gebaut. „Ein klares Bekenntnis zur Zukunft unserer Kinder“, nannte Schulamtsdirektor Christof Knippschild die „bewusste Entscheidung des Gemeinderats um Herrn Kemmelmeyer zur umfangreichen, auch kostenintensiven Sanierung der Grundschule.“ Er gratulierte zu „einer Entscheidung mit Weitblick“, neben den modernen Bauten des Schulcampus auch an der Bahnhofstraße in Bildung investiert zu haben. Dort gebe es nun „eine besondere technische Ausstattung, die aber nur Werkzeug ist. Denn entscheidend ist es, wie man sie nutzt“. Deshalb richtete Christof Knippschild einen speziellen Dank an die Lehrkräfte: „Sie machen aus Technik Bildung und aus Räumen Lernorte.“

Schülerinnen und Schüler führten die Gäste des Wiedereröffnungsfests anschließend von der Aula aus durch die Schule, wo sie ihnen Einblicke in den Unterricht in den neuen Räumen gewährten. „Wir sind mit unseren Schulen für die nächsten Jahrzehnte hervorragend aufgestellt“, befand Bürgermeister Klietsch. Auch mit Blick auf den benachbarten Neubau von Hort und Mittagsbetreuung, der in diesem Jahr bezogen wird, „haben wir gute Gründe, mit Optimismus nach vorne zu schauen“.

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