Bürgermeister Kemmelmeyer erhält den Ehrenring der Gemeinde

Der Zweite Bürgermeister Manuel Prieler steckt Andreas Kemmelmeyer den Ehrenring an den Finger.
Der Bürgermeister erhielt von seinem ebenfalls scheidenden Stellvertreter auch eine Urkunde überreicht.
Der Zweite Bürgermeister Manuel Prieler (l.) steckte Andreas Kemmelmeyer den Ehrenring an den Finger. Zusätzlich zum Ehrenring erhielt der Bürgermeister von seinem ebenfalls scheidenden Stellvertreter auch eine Urkunde überreicht. Fotos: Gemeinde Ufg/foe

Mit der Verwaltung, dem Gemeinderat, seiner Familie und wenigen weiteren geladenen Gästen hat Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer am 23. April im Feststadl seinen Abschied nach zwölf Jahren im Amt gefeiert. „Wir – Gemeinderat und Verwaltung – haben so einiges bewegt und zustande bekommen in den vergangenen Jahren“, sagte er zu Beginn des Rückblicks auf seine Bürgermeisterzeit. „Und ich bin wirklich stolz darauf.“

Daher sei es ihm wichtig gewesen, noch einmal in dieser Besetzung zusammenzukommen. Alle Anwesenden hätten für das Gelingen seiner Arbeit eine wichtige Rolle gespielt – jede und jeder in ihrer und in seiner Funktion. „Deshalb möchte ich heute, als scheidender Bürgermeister, auch und gerade meiner Verwaltung nochmals aus ganzem Herzen Danke sagen.“ Denn ein Bürgermeister könne viel wollen, aber es brauche eben auch eine schlagkräftige Mannschaft, um das alles auch umzusetzen.

„Lieber Florian, du bekommst ein tolles Team“, rief Andreas Kemmelmeyer seinem Nachfolger Florian Klietsch zu. „Aber das weißt du ja, du warst die ganze Zeit schon ein Teil davon.“ Auch beim Gemeinderat bedankte er sich ausdrücklich und würdigte in seiner Rede zudem den Beitrag eines jeden Gremiumsmitglieds, das in der neuen Besetzung ab Mai nicht mehr mit dabei ist. „Unterföhring ist ein toller Ort“, befand er. „Und jede und jeder im Gemeinderat hat ganz aktiv und unmittelbar dazu beigetragen, dass es so ist.“ Die wichtige Rolle des Bürgermeisters selbst dabei hob anschließend sein Stellvertreter Manuel Prieler hervor: „Lieber Andi, du hast stets betont, dass die Entwicklung der Gemeinde, unsere Errungenschaften, nicht allein dein Verdienst sind und dass dazu eine hart arbeitende Verwaltung und ein entscheidungsfreudiger Gemeinderat unerlässlich waren. Das ist natürlich richtig, aber trotzdem lässt sich dein Anteil daran nicht wegdiskutieren.“ Andreas Kemmelmeyer habe als Bürgermeister einen klaren Plan gehabt. „Und du hast ihn in ganz weiten Teilen – ja, mit unser aller Unterstützung natürlich – auch umgesetzt“, meinte Manuel Prieler weiter. „Unsere Gemeinde ist für die Zukunft absolut gut aufgestellt, da wurde ein massives Fundament gesetzt.“ Auch die Herausforderungen durch Corona-, Flüchtlings- und Energiekrise habe Unterföhring unter Führung des Bürgermeisters gut gemeistert.

„Wer dich bei deiner Arbeit erlebt hat, der weiß, dass du mit Leib und Seele und Haut und Haar ein begeisterter Vollzeitbürgermeister warst“, führte Manuel Prieler weiter aus. „Das Wohl der Bürgerinnen und Bürger stand stets im Mittelpunkt deines Handelns, dein Einsatz hat den guten Ruf der Gemeinde Unterföhring im Landkreis gefestigt und ausgebaut.“ Deshalb habe der Gemeinderat beschlossen, ihm für seine außerordentlichen Verdienste um Unterföhring den Ehrenring der Gemeinde zu verleihen. Diese höchste Auszeichnung der Gemeinde wird nur bis zu zwei lebenden Personen zugesprochen. Vor dem Bürgermeister, dem der Ring dann von Manuel Prieler überreicht wurde, war diese Ehre seinen Amtsvorgängern Ernst Eckhardt, Klaus Läßing und Franz Schwarz zuteilgeworden. „Das bedeutet mir wirklich sehr viel“, sagte Andreas Kemmelmeyer. „Es war eine tolle Zeit hier als Bürgermeister. Ich würde es auch jederzeit wieder machen – wenn ich noch einmal zwölf Jahre jünger wäre.“

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