Stadtradeln 2026
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Beim Stadtradeln erreicht Unterföhring sein bisher zweitbestes Resultat

Bürgermeister Florian Klietsch und Mobilitätsmanagerin Caroline Gröting (l.) freuten sich mit den Siegern des Stadtradelns über deren hervorragende Leistungen.
Zum zwölften Mal war die Gemeinde Unterföhring heuer Teil des Stadtradelns. Bei der bundesweiten Aktion geht es darum, durch einen bewussten Einsatz des Fahrrads und ein Stehenlassen das Autos CO2 zu sparen und damit das Klima zu schützen.
So traten vom 14. Juni bis 4. Juli 280 Unterföhringer Radlerinnen und Radler, organisiert in 24 Teams, kräftig in die Pedale, der andauernden Hitze zum Trotz. Dabei brachten sie eine Strecke von 70.967 Kilometern zusammen, nur 2024 waren es mehr gewesen. „Das ist zweimal die Strecke von München nach Neuseeland und zurück“, sagte Bürgermeister Florian Klietsch beeindruckt bei der Siegerehrung der besten Teams und Einzelteilnehmer am 24. September im Rathausfoyer.
Gemeinsam schafften es die Unterföhringer Radlerinnen und Radler im vierten Jahr in Folge, mehr als 11 Tonnen CO2-Ausstoß zu vermeiden. Mit dem Endergebnis von 11.639 Kilogramm belegte die Gemeinde erneut einen guten neunten Platz unter den 29 Kommunen des Landkreises München.
Bürgermeister Klietsch bedankte sich bei allen Radelnden für ihren großen Einsatz und zeichnete die Sieger der Teamwertungen und die fleißigsten Einzelteilnehmer mit Urkunden und Sachpreisen aus.
Den Wanderpokal für die Mannschaft, die gemeinsam auf die höchste Anzahl an erradelten Kilometern kommt, sicherte sich heuer mit einem Riesenvorsprung der Vorjahreszweite „Gymnasium Unterföhring“. Dessen 78 aktive Radler legten eine Strecke von 16.872 Kilometern zurück und sparten dabei 2.767 Kilogramm CO2 ein.
In der Kategorie „Team relativ“, die die meisten gefahrenen Kilometer pro Mannschaftsmitglied prämiert, verteidigte der „SC Isaria Ringen“ seinen ersten Platz von 2025 und darf den Wanderpokal somit behalten. Das Team bestand aus nur zwei Radlern, die jedoch im Schnitt 1.080 Kilometer beisteuerten und damit den Ausstoß von 354 Kilogramm CO2 vermieden.
Die zehn besten Einzelradler bewältigten in Summe 15.566 Kilometer.
Den ersten Platz belegte mit Axel Bastert (2.007 Kilometer, 330 Kilogramm CO2-Einsparung) der einzige Unterföhringer Radler, der heuer die 2.000-Kilometer-Marke übertroffen hat.