Bericht aus der Gemeinderatssitzung
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- Genehmigung der letzten Sitzungsniederschrift
- Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlichen Sitzungen
- Bürgerversammlung: Zulassung Echtzeitübertragung in Ton und Bild (Livestream)
- Ortsrecht; Änderung der Satzung der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring – Neuerlass
- Kinderbetreuung
- Maßnahmen zur Gewinnung von Fachkräften; Weitergewährung einer Arbeitsmarktzulage
- Einführung einer Bezuschussungsgrenze für die Kindertagespflege
- Antrag Waldorfkindergarten Ismaning e.V. auf finanzielle Beteiligung an Betreuungsplätzen im Waldorfkindergarten Ismaning
- Zweite Änderung des Flächennutzungsplans Unterföhring; Abwägungsbeschluss gemäß §§ 3 Abs. 2 und 4 Abs. 2 BauGB sowie Feststellungsbeschluss
- Bekanntgaben / Anfragen
Es wird keine Sanierung des ehemaligen Comfort Hotels an der Bahnhofstraße geben, das gab Bürgermeister Florian Klietsch in der Gemeinderatssitzung am 19. September bekannt. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Gemeinderat zuvor in nichtöffentlicher Sitzung gefasst. In einem gemeinsamen Antrag hatten die Fraktionen von SPD und PWU im April 2025 eine Untersuchung angestoßen, ob man die Gastronomie, das einstige „Hackerbräu“, mit geringen Mitteln wieder in Betrieb nehmen könnte – herausgekommen war ein Finanzbedarf von um die 1,3 Millionen Euro. Also nahm der Gemeinderat von der Idee Abstand.
Die Redebeiträge zur Bürgerversammlung am 27. Oktober können heuer in Echtzeit über die Website der Gemeinde Unterföhring verfolgt werden. Das hat der Gemeinderat auf Vorschlag des Bürgermeisters festgelegt. Gezeigt wird nur das Rednerpult, eine Aufzeichnung und dauerhafte Speicherung gibt es nicht. Gebärdendolmetscher werden ebenfalls anwesend sein und auch ihre Gebärden werden live gestreamt.
Die Satzung der Freiwilligen Feuerwehr für Unterföhring wurde vom Gemeinderat einstimmig neu erlassen und tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Die alte Satzung vom Mai 2012 gilt dann nicht mehr. Hintergrund sind diverse redaktionelle Änderungen; insbesondere werden aber dem Kommandanten (wie vom Gemeinderat bereits im Juli 2026 beschlossen) künftig optional zwei Stellvertretende an die Seite gestellt, um das zeitintensive Ehrenamt zu stützen. „Die Aufgaben werden immer mehr“, erklärte Bürgermeister Florian Klietsch den Schritt.
Auch für die kommenden zwei Jahre, bis Ende Dezember 2028, erhalten die Mitarbeitenden der AWO-Kitas in Unterföhring von der Gemeinde eine Arbeitsmarktzulage in Höhe von 200 Euro monatlich. Dies geschieht auf Antrag des AWO Bezirksverbands Oberbayern, um in der teuren Region München Fachkräfte zu gewinnen und halten zu können. Die Zulage ist stets widerruflich und macht pro Jahr im Gemeindehaushalt etwa 390.000 Euro aus. Unterföhringer Eltern, die ihr Kind von einer Tagesmutter betreuen lassen, erhalten ab dem 1. September 2027 nicht mehr den bisher bezahlten kompletten und vom Landratsamt festgelegten Gebührensatz. Unterstützt werden die Eltern hier um der Gleichheit Willen mit dem Satz, der von der Gemeinde auch für die Kita- und Krippenkinder bezahlt wird.