Zweite Phase der Lärmaktionsplanung in Bayern

Seit Anfang Mai läuft die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung zur bayernweiten Lärmaktionsplanung. Ziel der Planung ist es, vorhandene Lärmprobleme für Hauptverkehrsstraßen zu analysieren und gegebenenfalls zu beheben sowie ruhige Gebiete vor einer Zunahme des Lärms zu schützen.

In der ersten Phase hatte sich seit September 2023 jeder, der sich durch Lärm von Hauptverkehrsstraßen außerhalb von Ballungsräumen und Bundesautobahnen in Ballungsräumen gestört fühlt, per Fragebogen zu seinen Lärmproblemen äußern können. 588 bayerische Gemeinden und 8.194 Bürgerinnen und Bürger haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht. Die Fragebögen hat die Regierung von Oberfranken in einer zentralen Datenbank gesammelt und ausgewertet. Die Ergebnisse sind in den jetzigen Entwurf des Lärmaktionsplans eingeflossen, der auf der Website www.umgebungslaerm.bayern.de eingesehen werden kann.

In der zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung besteht nun für Bürgerinnen und Bürger sowie alle bayerischen Städte und Gemeinden die Möglichkeit, sich zum Entwurf und dem bisherigen Verfahren der bayernweiten Lärmaktionsplanung zu äußern. Hierfür müssen Teilnehmende bis spätestens Donnerstag, 13. Juni einen Online-Fragebogen ausfüllen. Alternativ kann dieser auch postalisch angefordert werden unter: Regierung von Oberfranken, SG 50, PF 110165, 95420 Bayreuth.

Die Regierung von Oberfranken wird anschließend die Rückmeldungen aus den Fragebögen erfassen, bündeln und auswerten. Die Ergebnisse werden zusammen mit dem finalen Lärmaktionsplan bis 18. Juli auf www.umgebungslaerm.bayern.de veröffentlicht.

 

Luftbild: Daniel Reiter

 

 

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