Start des Losverfahrens Urban Gardening

Unterföhringer Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort und noch bis zum 10. März 2022 auf eine Parzelle am Aschheimer Weg bewerben und dort zwei Gartenjahre lang ihr eigenes Gemüse anbauen.

In seiner Sitzung am 10. Februar 2022 hat der Gemeinderat beschlossen, in Unterföhring ein so genanntes „Urban Gardening“ zu realisieren. Hierfür werden südlich des Aschheimer Weges 32 Parzellen à ca. 20 m² und 16 Parzellen à 40 m² im Losverfahren an interessierte Unterföhringer Bürgerinnen und Bürger vergeben.

Das Losverfahren wird von der Verwaltung der Gemeinde Unterföhring sowie einem Mitglied des Umwelt-, Digital- und Energieausschusses durchgeführt.

Die Bewerbungsfrist endet am Donnerstag, 10. März 2022.

Den Teilnahmeantrag erhalten Sie an der Bürgerinformation des Rathauses und unter diesem Text.

Es gelten folgende Eckpunkte:

  • Die Pachtdauer beträgt zwei Gartenjahre (2022: 1. April bis 31. Oktober, 2023: 1. März bis 31. Oktober).
  • Der Pachtzins pro Gartenjahr beträgt 60 Euro im Jahr für 20 m² und 120 Euro im Jahr für 40 m².
  • Nach dem Ende der Pachtzeit werden die Parzellen durch die Pächter wieder in den Ursprungszustand versetzt.
  • Gießwasser wird mittels eines Tanks zur Verfügung gestellt.
  • Strom wird nicht zur Verfügung gestellt.
  • WC-Anlagen werden nicht zur Verfügung gestellt.
  • Es werden zwei Kurzzeit-Parkplätze für die Pächter zur Anlieferung von schweren gärtnerischen Materialien zur Verfügung gestellt. Das Halten und Parken auf der Fahrbahn ist aufgrund der Zufahrt zur Kleingartenanlage unzulässig.
  • Die Parzellen werden vor Beginn des Pachtverhältnisses durch die Gemeinde abgesteckt.
  • Es gibt keine baulichen Trennungen.
  • Die laufende Bewirtschaftung leisten die Pächter.
  • Mit den Pächtern wird eine entsprechende Nutzungsvereinbarung getroffen.
  • Die Pächter verpflichten sich, ihre Fläche gemäß dem Leitfaden zum ökologischen Landbau in Deutschland zu bewirtschaften (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft; Februar 2021; Verbot bestimmter Pflanzenschutzmittel).
  • Bei einer Nutzung, die nicht dem ökologischen Landbau entspricht, ist eine Sonderkündigung möglich.

 

Weitere Umweltaktionen der Gemeinde finden Sie hier.

 

Zurück