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Umwelttipp 6

Maulwürfe im Garten

In der kalten Jahreszeit sieht man sie wieder verstärkter: die vom Gärtner gefürchteten Maulwurfshügel. Maulwürfe graben jedoch nicht nur den Garten um, sondern sie sind auch exzellente Schädlingsvertilger. Zu ihrem Speiseplan gehören neben den Regenwürmern auch Schnecken, Engerlinge und Schnackenlarven. Im Gegensatz zu den Wühlmäusen vertilgt der Maulwurf keine pflanzliche Nahrung. Mit seinem schwarzen samtweichen Fell und seinen Grabeschaufeln ist er perfekt an seinen Lebensraum angepasst.

Der Maulwurf ist nach der Bundesartenschutzverordnung §1 Satz 1 unter besonderen Schutz gestellt. Es ist gesetzlich verboten, Maulwürfe zu fangen und mit Fallen, Gift oder Abgasen zu töten.

Sollte das Zusammenleben jedoch zwischen Mensch und Maulwurf überhaupt nicht funktionieren, gibt es schon den einen oder anderen Trick um den Maulwurf zum Abzug aus dem Garten zu überreden. Man kann z.B. aus Zweigen vom Lebensbaum, Holunder oder Knoblauch eine Brühe ansetzen und in kleineren Mengen in die Gänge schütten. Die Flüssigkeit riecht sehr stark und ist nicht geeignet für die feine Nase des Maulwurfs. Kleine Windräder, die man mit dem Stab in einen Maulwurfshaufen steckt, sollen ebenfalls helfen.

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