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Stromsparen im Alltag

Gut ein Drittel der gesamten Energiekosten eines Haushaltes macht der Stromverbrauch aus. Es lohnt sich also, den Stromverbrauch genau unter die Lupe zu nehmen: Die richtige Wahl beim Gerätekauf, die Vermeidung von Leerlaufverlusten und der bewusste Umgang mit Elektrogeräten können die Stromrechnung erheblich senken.

In der aktuellen Broschüre der Verbraucherzentrale „Strom sparen im Haushalt" finden Sie wertvolle Tipps rund um Stromfresser, elektrische Haushaltsgeräte, sowie eine Übersicht der EU-Energielabels. Die Broschüre ist kostenlos in den Beratungseinrichtungen der Verbraucherzentrale Bayern oder unter
https://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/ als Download erhältlich.

Hier ein kleiner Vorgeschmack mit großer Wirkung:

Kochen
Im Vergleich zu einem Gussplattenherd ist ein Elektroherd mit Glaskeramik-Kochfeld etwa zehn Prozent sparsamer, weil weniger Energie beim Vor- und Nachwärmen verloren geht. Noch sparsamer ist ein Induktionsherd, da über die Topfböden die Wärme besser als bei herkömmlichen Herdplatten weitergeleitet wird. Kleinere Mengen (bis 500 Gramm) erwärmen Sie idealerweise in einer Mikrowelle, denn hier geht kaum Energie durch Wärmeübertragung verloren. Wasser für Kaffee und Tee bereiten Sie kostengünstig mit einem Wasserkocher zu. Wichtig: Nur die Wassermenge erwärmen, die Sie wirklich benötigen.

Waschen
Wichtigste Stellschraube ist die Waschtemperatur: Bei normal verschmutzter Wäsche reichen 30 °C, manchmal sogar 20 °C Waschtemperatur für ein sauberes Ergebnis aus. Sie können also in den meisten Fällen auf die 60 °C-Wäsche und erst recht auf Kochwäsche bei 95 °C verzichten. Bei 30 °C sparen Sie gegenüber einer 60 °C-Wäsche mindestens 30 Prozent Energie. Außerdem wäscht eine gut gefüllte Maschine immer am günstigsten, auch wenn moderne Waschmaschinen den Wasser- und Stromverbrauch der Wäschemenge anpassen

Kühlen
Damit die kalte Luft nicht unnötig herausströmt und Kondensationsfeuchte eindringt, sollten Kühl- und Gefrierschranktüren immer nur möglichst kurz geöffnet werden. Speisen sollten erst abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank kommen. Eine dicke Eisschicht schluckt ebenfalls viel Energie und sollte daher regelmäßig durch Abtauen entfernt werden. Entscheidend für den Stromverbrauch von Kühlgeräten ist zudem die Umgebungstemperatur, also der Standort: Sie sollten nicht neben der Heizung oder dem Backofen stehen. Auch ist es wichtig, dass die Rückwand und die Lüftungsschlitze frei bleiben, damit die Abwärme besser abgelüftet wird.

Öfter mal den Stecker ziehen
Zahlreiche Elektrogeräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie nicht genutzt werden: im Leerlauf oder Stand-by-Modus. Hier hilft es, den Gerätestecker zu ziehen oder schaltbare Steckerleisten zu verwenden und nicht benutzte Geräte ganz vom Stromnetz zu trennen.

Versteckte Stromfresser
Neben den großen Elektrogeräten machen sich natürlich auch die kleinen Haushaltshelfer zu einem geringen Anteil auf der Stromrechnung bemerkbar. Ob Akku-Rasierer oder Elektro-Zahnbürste: Ist der Netzstecker nicht gezogen, verbrauchen sie Strom. Ob sich bei diesen Geräten etwas Strom einsparen lässt, überprüfen Sie am leichtesten mit einem Strommessgerät, das Sie kostenlos bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale leihen können.

 

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